Am 10.4. und 11.4.2018 durften die 5a, 5b und die 5c am Zivilcourage-Projekt teilnehmen. In der Aula in einem großen Stuhlkreis leiteten Mediatorin und Deeskalationstrainerin Sibylle Rosenberger und ihr Kollege Lars Geißler den intensiven Austausch über das Einmischen und die Prävention von Gewalt. Mit dabei waren auch die jeweiligen mit Frau Rosenberger kooperierenden Klassenlehrer, Schulpädagogin Frau Frönd und jeweils 5 auszubildende Moderatoren (aus EF & Q1), die bei dieser Veranstaltung hospitierten.
Teilweise mit Theatereinlagen seitens der beiden Experten entstand ein konstruktives Gespräch. Es wurden von den Schülern Lösungen für die gespielten Situationen vorgeschlagen und auch praktisch angewendet. Dabei gelangten alle drei Klassen zu dem Schluss, dass eine Konfliktlösung mit Worten die definitiv bessere Option gegenüber Gewalt ist.
Anschließend wurde auf die jeweils individuelle Klasse eingegangen. Nach einem Wohlfühltest bekamen die jungen Fünftklässler die Möglichkeit, Probleme anzusprechen. Hierbei wurde es emotional, da sich einige Schüler erst einmal überwinden mussten, ihr Problem anzusprechen. Diese Schwierigkeiten wurden dann von Frau Rosenberger aufgegriffen und in einem produktiven Klassengespräch versucht zu lösen. Am Ende stand dann für jedes Problem ein Plan, wie man als Klasse vorgehen wird, um das Problem zu lösen, sodass sich alle in der Klasse wohlfühlen.
Am Ende wurde auf einem Plakat von allen zusammengefasst, was bei Konflikten zu tun ist. Es geht nämlich darum, bei Problemen nicht weg- sondern hinzuschauen und sich ohne Gewalt einzumischen. Betont wurde abschließend auch, dass die Schüler mit allen Schwierigkeiten zu jeder Zeit zu Frau Frönd, den Klassenlehrern, dem Sozialrat, den Fitten Paten oder den Moderatoren gehen können.
Johann Osewold, Q1