Das Lehrerzimmer war gut gefüllt, die Stimmung heiter-erholt nach den Großen Ferien und Neugierde lag in der schwülwarmen Luft. Bei der ersten Dienstbesprechung am Montag (20. August) wurde Anke Wilkens offiziell in das Amt der Schulleiterin am Gymnasium St. Mauritz eingeführt. Blumen gab es nicht nur nach der Rede von Regina Jacobs, Leiterin der Schulabteilung der Bischöflichen Schulen im Bistum Münster, die zusammen mit Gregor Bernhart, dem zuständigen Personalreferenten für das Mauritz, zur Amtseinführung erschienen war. Auch das Lehrerkollegium begrüßte die neue Frau an der Spitze mit einem Strauß und hieß sie an „ihrer“ neuen Schule willkommen. Um Vertrauensvorschuss musste sie kaum bitten, denn ein langer Applaus begleitete das Bouquet.
Die neue Schulleiterin betonte, wie sehr ihr Dialog und Zusammenarbeit am Herzen lägen. Vor allem aber wolle sie nun das Team am Mauritz erst einmal kennen lernen und hoffe auf eine fruchtbare und gute Zusammenarbeit. Dabei sei das Projekt gebundener Ganztag, das das Gymnasium mit Beginn dieses Schuljahrs in Angriff nimmt, eine ganz besondere Gelegenheit. „Ich sehe darin vor allem vielfältige pädagogische Möglichkeiten, für die Familien und natürlich auch für die Schule“, so Wilkens. Die Arbeit in der Schule sei eine sinnstiftende Aufgabe, man könne am Gelingen der unterschiedlichsten Lebensentwürfe junger Menschen aktiv teilhaben.
Auf die Frage nach Befürchtungen im Zusammenhang mit ihrer neuen Position, schweigt sie zunächst, geht dann aber wieder auf ihr Ziel ein: das Gelingen des Ganztages. Das werde aber sicherlich mit Gottvertrauen gelingen.