Am 19. März 2026 waren wir mit den Erdkundekursen der EF im Bio-Energiepark Saerbeck. Dort haben wir uns mit erneuerbaren Energien, ihren Vor- und Nachteilen beschäftigt. Zum Beispiel haben wir gelernt, dass durch den Energiepark 400 % von Saerbecks Energiebedarf gedeckt wird.
Anfangs wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt mit verschiedenen Betreuern. Zuerst wurde uns erklärt, was wo im Park aufzufinden ist und was wir uns in der ersten Station anschauen werden. Nachdem uns etwas über erneuerbare Energien erklärt wurde, haben wir uns auf den Weg zu einem Windrad gemacht. Außerhalb des Windrades wurden uns Sicherheitshinweise gegeben, sowie erste Einblicke in Kosten und Aufbau. Im Inneren des Windrades kam dann der spannende Teil: Man konnte sehen, dass ein Windrad weder starr noch gerade, sondern krumm und zwei Meter schwankend in der Spitze ist. Technisch hat er uns erklärt, wie schnell das Windrad dreht und wie viel Strom es produziert. Besonders eindrucksvoll war die Information, dass ein Windrad nur etwa eine Stunde laufen muss, um ein Einfamilienhaus ein ganzes Jahr lang mit Energie zu versorgen. Da es sich um einen sehr windstillen Tag handelte, blieb das Windrad zeitweise sogar stehen.
Dann gingen wir in den Bus, in welchen uns unser Betreuer während einer Rundfahrt detaillierte Informationen über Biogas-Anlagen und Photovoltaik gab. Unser Busfahrer hieß Alfred und hat uns einmal durch den ganzen Energiepark gefahren, während unser Leiter uns verschiedene Dinge über Biogas, Mais und Dünger erklärt hat. Das Gebiet, wo die jetzigen Solaranlagen stehen, war früher ein Teil der Bundeswehr und wurde als Munitionslager genutzt. Wir machten Halt an einem alten Munitionslager, welches heute als Lagerraum für Dünger dient. Diese alten Lager kann man heute auch als Partyraum oder Lager mieten.
Nach einer langen Pause wechselten wir zur zweiten Station. Dort wurden wir in sieben Kleingruppen eingeteilt und verschiedenen Themen zugeordnet. Mit unterschiedlichen Versuchen konnten wir uns eigenständig informieren und praktische Erfahrungen sammeln. Wir arbeiteten mit Miniaturmodellen erneuerbarer Energien, z. B. kleinen Windrädern oder Photovoltaikmodulen, die wir selbst ausprobieren konnten. Parallel dazu beschäftigte sich eine zweite Gruppe mit der Frage, wie Energie effizient genutzt werden kann und welche Rolle erneuerbare Energien heute spielen. Nachdem alle Gruppen ihre Aufgaben bearbeitet hatten, stellten wir unsere Ergebnisse in einem Museumsrundgang gegenseitig vor.
Insgesamt war die Exkursion für uns sehr interessant und informativ. Besonders beeindruckt hat uns, dass Saerbeck einen Großteil seines Stroms selbst nachhaltig erzeugt und so zeigt, wie die Energiewende vor Ort gelingen kann. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für erneuerbare Energien kehrten wir am Mittag zur Schule zurück.
