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Mit Klassen Probleme lösen

Ausbildung der neuen Fitten Paten aus der 9

v.l.n.r.: Ole Jostes, Christopher Knittel, Annemarie Schwabe, Helen Marx, Johanna Starke, Lea Greger, Conner Fülles, Benny Burkert, Sophia Müller, Ella Rewer, Carlotta Simon, Maximilian Hoppe, Annika Nordhoff, Jannik Nüßing, Hanna Kenter, Julia Nettesheim

Am 28. und 29. Januar 2015 fand die Ausbildung der 16 neuen Fitten Paten im Haus Emmaus statt. Dort fanden wir dann, vor. Wir wurden dort von Frau Stahl sowie Tina Bicker vom asbb (Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung), unserer Ausbilderin, begrüßt und einander vorgestellt, bevor es direkt losging. Zur Einführung sollte jeder einmal seine Erwartungen und möglicherweise auch Befürchtungen an die Ausbildung äußern.
Nun ging es richtig los: Wir starteten mit ein paar Kennenlernspielen, die wir auch in den Klassen zu Anfang einsetzen könnten. Im Allgemeinen war die Ausbildung sehr praktisch ausgerichtet, sodass wir viel gespielt haben – was durchaus sehr gut war, denn die Spiele kann man später auch gebrauchen (und Theorie ist sowieso auch immer viel langweiliger…).

Nach dem Kennenlernen und der Nachbesprechung der Spiele, in der wir feststellen sollten, worauf genau sie abzielen, ging es mit einem anderen Spiel weiter, dem sogenannten „Stift stellen“, bei dem man im Team einen Holzstab so weit wie möglich hinter eine festgelegte Linie stellen sollte. Dieses Spiel eignet sich ganz besonders, um neuen Klassen ein Teamgefühl zu geben und den Schülern selbst zu überlassen, wie sie ein Problem lösen, da es viele verschiedene Möglichkeiten dafür gibt. Aufgrund dieser Komplexität haben wir uns relativ lange mit diesem Spiel beschäftigt und viel darüber gesprochen, was für Gefühle die Schüler in bestimmten Situationen haben. In den Pausen gab es immer ein paar Kekse und Tee oder Milch zu trinken. Der erste Tag war nach der 5. Stunde vorbei, da in der 6. Stunde eine Stufenvollversammlung stattfand.

Der zweite Tag war theorielastiger. Wir haben viel darüber gesprochen, wie man Streits schlichtet und in welchen Situationen man besser weitere Hilfe holt und nicht selbst eingreift.
Danach kamen wir zum Thema Mobbing, wie man es erkennt, wie es „funktioniert“ und natürlich wie man helfen kann. Dazu sahen wir uns Filmausschnitte an, in denen es um ein Mädchen ging, welches immer stärker über die Zeit gemobbt und ausgegrenzt wird. Anhand der Filmszenen analysierten wir die unterschiedlichen Ebenen von Mobbing und teilten die verschiedenen Menschen im Film in Gruppen ein. Dann sprachen wir darüber, was wir tun sollen und können, wenn wir den Verdacht haben, dass in einer Klasse jemand gemobbt wird. Dieser Teil war zwar spannend, aber teilweise auch etwas ermüdend, da wir von vielen Dingen schon vorher etwas gehört hatten. Dennoch ist dieser Teil heutzutage leider einer der wichtigsten geworden.
Zum Schluss (und auch zwischendurch) haben wir noch ein paar weitere Spiele gespielt und darüber gesprochen, was diese bewirken sollen und welche Variationen es gibt.

Alles in allem war die Ausbildung sehr spannend und hilfreich. Ich denke, dass sie eine sehr gute Grundlage für unsere Tätigkeit als Fitte Paten legt und uns eine große Sicherheit in der Klasse gibt. Ich denke, dass diese Ausbildung so in den nächsten Jahren auch fortgeführt werden sollte.

Ole Jostes, 9a für die neuen Fitten Paten

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