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Mit Grips und Forschergeist aufs Siegertreppchen

11 starke Projekte beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Justus Gotthardt und Max Bünger wurden mit dem 1. Preis in Physik ausgezeichnet.

Philipp Hartmann und Maximilian Vaske mit ihrer Schwebebahn (2. Preis Technik)

Jule Gedig erzielte den 3. Preis in Chemie.

Marlene Waldeyer, Minu Bayar und Melina Abeln - 3. Preis für Untersuchungen zu Schwammböden

2. Preis Physik - Mikael Fischer

3. Preis in Physik für Forschungen zur Strukturbildung - Lukas Fersch und Anne Hesselmann

Mit zwei Physikprojekten auf dem Siegerpodest

Die Preisträger bei "Jugend forscht Junior"

Sechs Projekte in vier Fachbereichen an zwei Wettbewerbstagen: Am 26. und 27. Februar 2026 fand der diesjährige Regionalwettbewerb Jugend forschtan der FH Münster in Steinfurt statt. Insgesamt 11 Nachwuchsforscherinnen und -Forscher vom Gymnasium St. Mauritz haben viele Monate auf diesen Moment hingearbeitet und sich in naturwissenschaftliche Fragestellungen hineingekniet. Nun galt es, die eigenen pfiffigen Ideen und Lösungsansätze verständlich und mit viel Leidenschaft vor einer Fachjury zu präsentieren. In der großen Ausstellungshalle der Fachhochschule füllten bunte Poster, Experimente, technische Aufbauten und digitale Präsentationen die Stände. Die Schülerinnen und Jungforscher erklärten geduldig ihre Hypothesen, führten Versuche vor oder präsentierten Simulationen und Messreihen. Immer wieder blieben interessierte Besucher, Jurymitglieder oder andere Teilnehmende stehen, stellten Fragen und kamen mit den Forschenden ins Gespräch und gerieten ins Staunen. Für viele Jungforscherinnen und Jungforscher ging es nicht nur um den Wettstreit, sondern auch darum, sich über neue Ideen und überraschende Lösungsansätze auszutauschen, wodurch sie sich als wichtigen Teil einer neugierigen Forschergemeinschaft erleben durften.

Unsere Projekte in der Juniorsparte (bis 14 Jahre):
Im Fachbereich Physik überzeugten Justus Gotthardt und Max Bünger (8a) mit einem neuen Ansatz zum Einsammeln von Mikroplastik in Gewässern mithilfe eines Wasserwirbels. Mit einer automatisierten Messwerterfassung konnten sie die Bewegungen von Plastik-Teilchen auf einer Wasseroberfläche verfolgen und in einer Simulation tiefergehend untersuchen. Die Jury prämierte die beeindruckende Arbeit mit einem 1. Preis, womit sich die beiden Jungforscher für das Landesfinale im Mai in Essen qualifiziert haben. 
Die Konstruktion einer Schwebebahn von Philipp Hartmann und Maximilian Vaske (8a) wurde mit einem 2. Preis im Fachbereich Technik ausgezeichnet. Dazu lassen sie einen Schlitten auf einem Luftkissen schweben. Als Antrieb dienen Elektromagnete, die durch einen Mikrokontroller und Lichtsensoren beim Vorbeifahren des Schlittens umgeschaltet werden. 
Auch im Fachbereich Chemie konnte eine Platzierung gefeiert werden: Jule Gedig (8b) untersuchte die allseits bekannten Handwärmer und konnte durch ihre strukturierte Vorgehensweise herausfinden, wie das kleine Metallplättchen den wärmespendenden Kristallisationsprozess startet. Ihr Projekt wurde mit dem 3. Preis prämiert. 
Ebenfalls auf dem Siegertreppchen standen Melina Abeln, Minu Bayar und Marlene Waldeyer aus der 8b. In ihrem Projekt aus dem Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften stellten sie sich einer der drängenden Fragen unserer Zeit: Wie können Städte vor starken Regenfällen und Überschwemmungen geschützt werden? Für ihre Untersuchungen von sogenannten Schwammböden erhielten sie den 3. Preis.

Am zweiten Wettbewerbstag gingen die älteren Forscherinnen und Forscher (ab 15 Jahre) an den Start. Gleich zwei Projekte des Gymnasiums St. Mauritz setzten sich gegen eine starke Konkurrenz im Fachbereich Physik durch.
So erzielte Mikael Fischer (EF) mit seinem Umbau eines herkömmlichen Lichtmikroskops zu einem Fluoreszenzmikroskop einen 2. Preis, indem er die Jury mit einem verhältnismäßig einfachen, aber sehr wirkungsvollen Aufbau beeindruckte, das farbschöne Bilder eines Maiglöckchen-Rhizoms liefert.
Anne Hesselmann und Lukas Fersch (9a) untersuchten Sandrippel, also kleine Wellen aus Sand, die sie in einem Ringkanal mit Wasser erzeugen. Für ihre sehr systematischen und umfangreichen Messreihen wurden sie mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Wir freuen uns mit allen Preisträgerinnen und Preisträgern und wünschen ihnen viel Erfolg und Spaß bei ihrer weiteren Forschung und sind gespannt auf viele neue Projekte im nächsten Jahr!

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