In den vergangenen Wochen sammelten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses „Ernährungslehre“ der Stufe Q1 Informationen über die bedarfsgerechte Ernährung verschiedener Personengruppen mit jeweils spezifischen Bedürfnissen. Anschließend stellten die Arbeitsgruppen ihren Mitschülern die Ergebnisse in Form von unterschiedlichen Arbeitsstationen vor.
Mit einem von den Schülern selbst konzipierten Würfelspiel wurden beispielsweise die geeignete Ernährung und die Risiken einer falschen Ernährung für Frauen in der Schwangerschaft dargestellt.
Eine andere Gruppe konzipierte einen Flyer für Eltern, in dem Tipps für die bedarfsgerechte Ernährung von heranwachsenden Kindern gegeben wurden.
In der für Schüler der Stufe Q1 wohl interessantesten Station wurden in einem selbst gemachten Film die Ernährung und Verpflegungsmöglichkeiten in der Schule dargestellt. Im Fokus standen dabei vor allem das bei den Schülern oftmals sehr beliebte Fast-Food und die Auswirkungen von dessen Konsum. Hierbei stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass das Mensa-Essen an Schulen, aber auch selbst zubereitetes Essen für die Schule vollwertiger und gesünder ist, so dass Fast-Food in der Ernährung von Jugendlichen eine Ausnahme bleiben sollte. Sehr interessant war es, dass die Gruppe zudem aufzeigte, wie die Zielgruppe durch Geruch, Geschmack, Essgefühl, Anspruchslosigkeit (Essen mit den Händen, keine Essmanieren erforderlich!), die Optik des Produktes und sogar die räumliche Nähe der Filiale (dichtes Standortnetz von Fast-Food-Anbietern!) beeinflusst, ja geradezu verführt wird, in den Schulpausen Fast-Food zu konsumieren. Der oftmals schlechte Ruf der Schulmensen spielt den Fast-Food-Ketten dabei in die Karten.
In einem Selbstversuch mit Kartoffelchips konnten die Schüler nun selbst erfahren, wie ein Teil dieser Manipulationsfaktoren aufgebaut ist.
Insgesamt wurden durch die Stationsarbeit viele nützliche Informationen zur richtigen Ernährung in verschiedenen Lebenssituationen gegeben, so dass eventuell der eine oder andere Schüler seine Essgewohnheiten überdenken und vielleicht sogar umstellen wird.
Dominik Felden
