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Der Kunst auf der Spur

Kunst-LK 13 eröffnet Ausstellung

Gebannt warteten zahlreiche Besucher am vergangenen Sonntag (26.02.2012) darauf, dass der Kunst-LK der Jahrgangsstufe 13 seine Werkschau eröffnete. Mindestens ebenso gespannt standen die sieben Schülerinnen und drei Schüler auf der Haupttreppe der Kulturhalle im Gymnasium St. Mauritz. Eingebunden in ein musikalisches Begleitprogramm (Christoph Koch, Gesang, und Jan Tenhumberg, Gitarre) stellten die „Leitungskünstler“ zunächst sich selbst und anschließend ihre Arbeit vor. Kurssprecherin Julia Tyrell stellte in einer geistreichen Rede klar, dass es dem Kurs stets darauf angekommen sei, der Kunst auf die Spur zu kommen, also die Geheimnisse der Werke und Konzepte aus unterschiedlichen Epochen zu lüften. Von der Renaissance bis in die Gegenwart wird Kunstgeschichte ergründet und als Ausgangspunkt für eigene künstlerische Werke fruchtbar genutzt, wobei die Grenze der Empfindung als „Opfer“ oder "Täter“ am T-Art-ort Kunst, wie Julia betonte, sich oft zu verschieben schien und somit das künstlerische Schaffen in Auseinandersetzung mit Hans Holbein, Caspar David Friedrich, Paul Cézanne, Michelangelo, Cindy Sherman und Jospeh Beuys schließlich auch zum eigenen Schaffen wurde. Letzterem widmete der Kurs beispielsweise eine Installation mit dem Titel „Wie man dem toten Beuys den T-ART-ort erklärt“, womit auf ein Happening des Düsseldorfer Aktionskünstlers mit dem Titel „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“ angespielt wird.

„Immer kam es uns darauf an, eine Brücke zur heutigen Lebenswirklichkeit zu schlagen“, so betonte die Kunstpädagogin Coppenrath in ihrer Eröffnungsrede und wies in der Erläuterung der Ausstellungsthemen auch jeweils darauf hin, inwiefern die Schülerinnen und Schüler dieses ambitionierte Ziel verfolgt haben.

Zu sehen ist die Ausstellung im Alten Speisesaal noch bis zum 16. März, jeweils von 8 bis 15 Uhr. 

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